Homepage von Ilja Schmelzer

Ich bin ein unabhängiger Wissenschaftler. Zwar verdiene ich daher nichts, aber dafür hänge ich nicht von irgendwelchen Geldgebern ab, und kann unabhängig forschen, insbesondere auch in Richtungen, die nicht aktuellen Modetrends entsprechen oder vom Mainstream unterstützt werden. Andererseits bin ich trotzdem Wissenschaftler genug, um auf die wissenschaftliche Haltbarkeit meiner Theorien zu achten. Die Ergebnisse sind daher durchaus in normalen wissenschaftlichen Mainstream-Journalen publizierbar und teilweise auch schon publiziert.


Grundlagen der Physik

sind mein Hauptinteressensgebiet. Am Anfang meiner Forschung stand die Frage nach der Quantisierung der Gravitation. Ich kam zu dem Schluss, dass die Quantisierung der Gravitation mit Hilfe einer Äthertheorie der Gravitation erreicht werden könnte - schließlich wissen wir ja schon, wie man die Theorien der klassischen Festkörperphysik quantisieren muss. Eine Äthertheorie, die für das Gravitationsfeld alle Größen bereitstellt, die ein klassisches Material besitzt und die zur Quantisierung erforderlich sind, wäre daher problemlos quantisierbar. Das Endergebnis dieser Arbeit waren

Äthertheorien, die mit der modernen Physik kompatibel sind

Mit der relativistischen Gravitation kompatibel ist die

Allgemeine Lorentz-Äthertheorie

Dies ist zwar eine klassische Äthertheorie, deren Äther durch Dichte, Geschwindigkeit und Spannungstensor beschrieben wird und Kontinuitäts- und Eulergleichungen genügt. Andererseits ist es eine moderne metrische Gravitationstheorie, in der das Einsteinsche Äquivalenzprinzip exakt gilt, und die Einsteinschen Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie sich durch einen einfachen und natürlichen Grenzübergang ergeben - ein Grenzübergang, der zu einer Äther-Interpretation der Einsteinschen Gleichungen führt.

Die Theorie ist publiziert in der folgenden Arbeit: I. Schmelzer, A Generalization of the Lorentz Ether to Gravity with General-Relativistic Limit, Advances in Applied Clifford Algebras 22, 1 (2012), p. 203-242, resp. arxiv:gr-qc/0205035.

Der Äther wird noch nicht vollständig durch Dichte, Geschwindigkeit und Spannungstensor beschrieben, diese beschreiben lediglich das Gravitationsfeld. Alle anderen Eigenschaften des Äthers werden durch andere Materiefelder beschrieben. Dazu müssen konkrete Modelle des Äthers konstruiert werden.

Das Zellgittermodell für die Teilchenphysik

ist ein einfaches Modell dazu, aus dem sich das Standardmodell der Teilchenphysik ergeben könnte. Alle bekannten Fermionen werden beschrieben, die Eichgruppe des Standardmodells und seine Wirkung auf die Fermionen können berechnet werden, und es bleiben, als zusätzliche Teilchen, lediglich einige skalare Felder, von denen einige gut als Kandidaten für dunkle Materie geeignet scheinen, und andere Kandidaten für Higgsfelder darstellen könnten.

Das Modell ist publiziert in der folgenden Arbeit: I. Schmelzer, A Condensed Matter Interpretation of SM Fermions and Gauge Fields, Foundations of Physics, vol. 39, nr. 1, p. 73 (2009), resp. arxiv:0908.0591.

Realistische Interpretationen der Quantenmechanik

ist ein weiteres Interessensgebiet. Wegen der Verletzung der Bellschen Ungleichungen muss jede realistische Interpretation der Quantenmechanik ein bevorzugtes Bezugssystem haben - ein zentraler Punkt, der solche Interpretationen mit Äthertheorien, die auch ein bevorzugtes Bezugssystem haben, verbindet. Bells Theorem kann man leicht anhand eines einfachen Spiels nachvollziehen, insbesondere auch, dass daraus folgt, dass es kausale Einflüsse gibt, die sich schneller als das Licht ausbreiten.

Die Verteidigung des Realismus

ist dabei als Grundlage erforderlich, denn, wenn man den Schluss vermeiden will, dass kausale Einflüsse, die sich schneller als das Licht ausbreiten, existieren, bleibt einem nur die Ablehnung des Realismus. Eine Möglichkeit, die abstrus erscheint, aber heute eine Mainstreamposition ist.

Zur Begründung der Ablehnung des Realismus wird oft argumentiert, dies würde durch die Quantenmechanik sowieso erforderlich sein. Dies ist jedoch falsch, denn es gibt realistische Interpretationen der Quantenmechanik.

Die paleoklassische Interpretation der Quantenmechanik

ist eine solche realistische Interpretation. Sie ist eine Variante der Copenhagen-Interpretation, die man einfach mit dem Ziel begründen kann, die Copenhagen-Interpretation auch wirklich ernst zu nehmen. Dies macht es erforderlich, auch den klassischen Teil zu formalisieren, und noch dazu sich Gedanken dazu zu machen, wie beide Teile miteinander kompatibel sein können. Wegen der Unklarheit, wo die Grenze ist, muss daher in den Bereichen, wo beides möglich ist, beide Beschreibungen existieren und miteinander kompatibel sein. Dazu sind Formeln erforderlich, die die Copenhagen-Interpretation selbst nicht liefert. Allerdings können wir dazu die Formeln der de Broglie-Bohm Interpretation verwenden.

Oder, mit anderen Worten, wir verwenden die Formeln der de Broglie-Bohm Interpretation und geben ihnen eine Interpretation, die der Copenhagen-Interpretation viel näher ist.


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